Teil 3: 21 Methoden mit Denen Du mehr Glücksgefühle und Erfolg in Dein Leben bringst

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8 Finde Deine Leidenschaften und pflege sie

Wenn Du Deine Leidenschaften findest, fließt nicht nur Herzenergie, sondern Du wirst Dich auch in einem ganz anderen positiven Licht wahrnehmen können. Du kannst Dich in ihnen positiv reflektiert sehen. Daher sind sie für Dein Selbstwertgefühl so wichtig. Folgst Du einer wirklichen Leidenschaft, bist Du bereit fast unbegrenzt Energie in das Erreichen Deines Traums oder in die Perfektionierung einer Fähigkeit zu investieren. Leidenschaften sind auch ungeheuer sinnstiftend, denn Du weißt, warum Du jeden Tag aufstehst. Es gibt zwei Gründe, warum Menschen ihren Leidenschaften nicht nachgehen – mangelndes Wissen und Angst. Zunächst stellt sich die Frage, wie findest Du Deine Leidenschaften? Im ersten Schritt durch ausprobieren, imaginieren und in sich hineinspüren. Wenn Du in Resonanz stehst, spürst Du das in Deinem Bauchraum, wie beim ersten Verliebtsein. Steve Jobs von Apple – der leider schon mit 56 Jahren an einer Krebserkrankung starb – sagte einmal:

„Es bedeutet mir nichts, der reichste Mann auf dem Friedhof zu sein. Wenn ich abends zu Bett gehe und sagen kann, dass wir etwas Wundervolles vollbracht haben, bedeutet mir das viel.“ (Steve Jobs)

Wenn Du einen Beruf finden willst, die sich zu einer Leidenschaft entwickeln kann, dann sollte er in Deinem Wertesystem einen hohen Sinn ergeben. Daher ist es sicher nicht verkehrt, eine Liste der eigenen Kernwerte (s.o.) zu erstellen. Stelle Dir eine Leidenschaft bzw. einen Beruf vor, der viele dieser Kernwerte umfasst. Verspürst Du ein Bauchkribbeln? Ja? Dann hast Du schon eine Leidenschaft bzw. Berufung gefunden. Jetzt brauchst Du nur noch Mut, um Dich dafür einzusetzen. Frage Dich auch: „Was würde ich auch ohne Geld tun?“, „Wofür würde ich mich auch ohne Geld einsetzen?“, „Worauf möchtest Du zurückschauen können, wenn Du auf dem Sterbebett liegst?“
Stelle Deinem Unbewussten die Aufgabe, Deine Leidenschaften zu finden. Nutze den durch Selbsthypnose, Autogenes Training, etc. initiierten Trancezustand, um Dein Unterbewusstsein um Antworten auf diese Frage zu bitten, bzw. stelle Dir diese Aufgabe vor dem Einschlafen. Das Unterbewusstsein kann Dir direkte Hinweise geben oder sich auch mit symbolhaften Antworten melden. Sehe die große sinnstiftende Bedeutung Deiner Leidenschaften und erkenne wie wertvoll sie im Leben sind, um Dir Richtung und Energie zu geben. Sei dankbar dafür. Notiere Dir alle Eingebungen. Mache eine Fähigkeiten-Interessen-Liste und stelle diese in einer Tabelle gegenüber. Wenn Du an Dein bisheriges Leben denkst, wo und wann sind bestimmte Fähigkeiten und Stärken hervorgetreten? Sind bestimmte Fähigkeiten und Stärken häufiger hervorgetreten? Welche? Was reizt Dich und welche Träume hast Du?

Das Angeführte ist natürlich nicht vollständig. Falls Du Dich näher damit befassen willst, existieren natürlich weitaus ausführlichere Sachbücher.

9 Lebe Deine Träume

Wahre Lebensträume kommen aus der Tiefe Deiner Seele. So war es auch bei mir: Seit meiner Kindheit hatte ich den Traum die Welt zu bereisen, mal im Ausland zu leben und verschiedene Sprachen zu sprechen. Nach meinem Studium zum Luft- und Raumfahrtingenieur wollte ich zunächst ein paar Jahre arbeiten, um genügend Geld zu verdienen und den Traum eines Tages wahr zu machen. Ich bewarb mich auch auf einige Stellen im Ausland, was allerdings aus verschiedenen Gründen nicht zum Erfolg führte. Meist war es die fehlende Arbeitserfahrung. Einmal war ich recht nah dran, als ich in ein Programm der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit aufgenommen wurde. Verschiedene deutsche Firmen in Malaysia interessierten sich für mich und ich sollte zu Vorstellungsgesprächen eingeladen werden. Dann allerdings kam ganz unerwartet die sogenannte Ostasienkrise in 1997/98 und das Program wurde eingestellt. Das war natürlich sehr enttäuschend. Trotzdem ließ mich dieser Drang nicht los und ich fuhr im nächsten Jahr auf eigene Faust mit meiner Freundin nach Penang in Malaysia. Ich schaute mir die Unternehmen und Orte genau an. Wir erlebten einen grandiosen Urlaub – z. T. auch in Indonesien. Dort beschäftigte ich mich intensiv mit Fotografie und fing an zu schreiben und fand so zu einer neuen Leidenschaft – dem Journalismus. Ich bot einige Artikel bei verschiedenen Magazinen und Zeitungen an und war erstaunt, dass sie tatsächlich genommen wurden. Über ein Praktikum kam ich relativ einfach in den Beruf hinein. Dann folgte alles Schlag auf Schlag: Nach kurzer Zeit hatte ich eine Stelle als Redakteur, dann Chefredakteur und sogar Verlagsleiter inne. Nun war mir klar, dass es sich definitiv lohnt Leidenschaften zu folgen. Nach mehreren Jahren in einem Verlag in Berlin hatte ich genügend Geld gespart, um meinen Traum zu wagen. Ich gab alle Sicherheiten auf, kündigte meine Stellung und meine Wohnung, verkaufte alles und auf ging es nach Südostasien. Nach mehr als einem Jahr Reisen durch Südostasien ließ ich mich schließlich in Penang in Malaysia nieder und wurde selbstständiger Journalist. Ich hatte schon vor langer Zeit mit Tai Chi und Qi Gong begonnen und in Berlin sogar meine Kursleiterausbildung in Qi Gong gemacht. In Penang vertiefte ich nun meine Kenntnisse in Tai Chi mit einem chinesischen Meister. Ich erkannte, dass ich in meinem Leben möglichst viele Leidenschaften vereinen will. So kam ich über Qi Gong und Tai Chi zur Hypnosetherapie und dann zum NLP und Life Coaching. Ich machte darauffolgend mehrere Ausbildung in Berlin und Amerika und ließ mich schließlich später auf der Ferieninsel Koh Samui in Thailand nieder. Leidenschaften haben mich bisher immer zu einem interessanten, sinnerfülltem und befriedigendem Leben geführt. Zugegeben, nicht immer leicht, aber ich habe sehr viele schöne Momente erlebt und viel gelehrnt. Ich möchte auch behaupten, dass es gar nicht möglich gewesen wäre, bestimmte Leidenschaften nicht zu verwirklichen. In Leidenschaft steckt ja das Wort „Leid“. Es wäre sehr leidvoll gewesen, meinem Ruf nicht zu folgen. Es wäre ungeheuer anstrengend gewesen, gegen diese Leidenschaften anzukämpfen. In ihnen ist eine hohes Maß an emotionaler Energie gebunden, die genutzt werden sollte, um sich selbst zu verwirklichen und die eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Lebensträume und Leidenschaften enthalten das Potenzial Dich zu ganz großartigen Erlebnissen zu führen, Dich als Mensch zu entfalten und Dir einen tiefen Einblick in Deine Persönlichkeit zu schenken.

10 Finde einen Lebenssinn

Deine Lebensträume und Leidenschaften können Dich zu Deinem Lebenssinn führen.
Der Wiener Neurologe, Psychiater und Psychotherapeut Viktor Frankl (1905 – 1997), dessen Eltern, Frau und Bruder in den Konzentrationslagern der Nazis umkamen und der selbst nur knapp dem Tod entkam, beobachtete bei sich und seinen Mitgefangenen einen „Willen zum Sinn“. „Wenn Menschen keinen Sinn in ihrem Leben mehr zu sehen vermögen, ist alles verloren“, sagte er. Er schrieb ein ganzes Buch über seine Erfahrungen im KZ mit dem Titel „…trotzdem Ja zum Leben sagen: Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager“. Er ist ebenso der Begründer der Logotherapie, die Klienten bei der Sinnfindung unterstützen soll. „Die Logotherapie sieht den Menschen als ein vorrangig sinnsuchendes Lebewesen, mit einem freien Willen, mit Verantwortungsbewusstsein (auch gegenüber sich selbst) und Gestaltungsfähigkeit. Der Mensch in der Logotherapie besitzt die Freiheit (im Rahmen der vorgegebenen Möglichkeiten das eigene Leben selbst zu gestalten. Der Mensch ist aber nicht nur frei, er strebt vor allem auch nach etwas, nach einem Sinn in und für sein Leben. Ist sein Leben sinnentleert, ist das der wesentliche Grund, dass der Mensch körperlich und seelisch krank wird. Die Logotherapie hilft folgerichtig dem Klienten bei seiner Sinnsuche, indem sie Blockaden und Hindernisse erkennt und beseitigt“, schreibt das Stangl Psychologielexikon. In einer neueren amerikanischen Metaanalyse (Heintzelman & King, 2014) wurde festgestellt, „dass es drei Quellen für das Sinnerleben gibt: Beziehungen, Freude und Ordnung. Ausgangspunkt war unter anderem die Annahme Viktor Frankls, dass dem modernen Menschen ein Sinnlosigkeitsgefühl (existenzielles Vakuum) verbunden mit der unaufhörlichen Suche nach Lebenssinn zu eigen ist. Es zeigte sich in der Untersuchung, dass der empfundene Lebenssinn zunahm, wenn man sich mit anderen verbunden sah, freudig gestimmt war oder geordneten Reizen ausgesetzt war.“ Eine weitere Definition besagt: „Lebenssinn ist gleichzeitig Konstrukt sowie persönliche Konstruktion und hat zum Inhalt das Erkennen von Ordnung, Zusammenhang und Zweck der eigenen Existenz. Wichtig dabei scheinen für Menschen zu sein: Ziele, Entscheidungen, Selbstwert, soziale Werte und Empfindungen von Selbstwirksamkeit und Erfüllung. Bleibt der Wunsch – bei Frankl der Wille – zum Sinn permanent unberücksichtigt, kann eine Person in ein existentielles Vakuum geraten. Das ist ein bedrohlicher Zustand der Langeweile, der Leere, der Bedeutungslosigkeit, der Apathie und der Ziellosigkeit.“
Der Lebenssinn wirkt also ungeheuer ordnend auf Dein Leben, verschafft Dir Motivation, Bestätigung, Selbstwert und Erfüllung. Mit anderen Worten, gelingt es Dir Deinem Leben Sinn zu geben, wird die Lebensenergie in Dir enorm pulsieren. Bei den „logischen Ebenen des Neurolinguistischen Programmierens“ steht die Ebene der Mission (Vision, Lebenssinn) an der Spitze der Pyramide und ordnet damit alle darunter liegenden Ebenen: Identität/Selbstbild, Glaubenssätze/ Werte/Filter, Fähigkeiten, Verhalten und Umwelt. Das heißt, Du kannst durch einen Lebenssinn einen erhöhten Ordnungszustand (Harmonie, Wohlgefühl) in Deiner Psyche erschaffen (Mehr dazu in meinem Buch Manifestieren ohne Blockaden I). Frage Dich also ruhig einmal, was in Deinem Leben sinnstiftend ist.

11 Löse limitierende Glaubenssätze auf

Es ist immer besser in Möglichkeiten zu denken, denn dann haben wir die Chance den besten Weg für uns zu wählen. Glaubenssätze dienen generell als Filter, die aus der auf uns einströmenden Datenflut einen entsprechenden Teil herausfiltern. Sie tendieren auch dazu, sich selbst zu bestätigen. Wenn Du z. B. davon überzeugt bist (daran glaubst), dass im Kern alle Menschen schlecht sind, dann wirst Du dafür in Deiner Umwelt nach Beispielen suchen, um diesen Glaubenssatz zu bestätigen. Dies erfolgt meist auch auf der unbewussten Ebene. In diesem Fall handelt es sich zudem um einen limitierenden Glaubenssatz, denn er wird Dich sicherlich beim Schließen von Freundschaften und Bekannschaften behindern. Es wird Dir schwer fallen, das Gute in anderen Menschen zu sehen (Filterwirkung). Die Tendenz von Glaubenssätzen sich zu bestätigen, kannst Du aber auch für Dich nutzen, in dem Du nützliche und positive Glaubenssätze bewusst wählst und dann Dein Unterbewusstsein positive Beispiele finden lässt. In diesem Fall also „Die meisten Menschen sind im Kern gut.“ Mit diesem Glaubenssatz wird es Dir viel leichter fallen, das Gute im Menschen zu sehen und Bekanntschaften mit unterstützenden Menschen zu schließen. Wenn Du neue positive Glaubenssätze aufbaust, beginnst Du, eine ganz neue positive Welt zu sehen.
Falls Du weitere limitierende Glaubenssätze wie „Ich kann das nicht.“, „Ich bin zu alt, zu dumm, etc.“, „Es gibt keine andere Möglichkeit.“ in Dir trägst und sie Dich am Aufbau eines erfüllenden Leben hindern, dann sollte Deine erste Aktion sein, diese limitierenden Glaubenssätze in Frage zu stellen. Durch den Glauben an ein Ziel wird das Erreichen dieses Ziels erst möglich. Erst durch den Glauben wird dieses Ziel in Deine Realität aufgenommen. Ein Beispiel: Für Jahrhunderte schien es z. B. unerreichbar, die Meile (rund 1,6 km) unter vier Minuten zu rennen. Zum ersten Mal erreichte dies Roger Bannister in 1954 mit 3:59:4 Minuten und machte damit das Unmögliche möglich. Innerhalb eines Jahres sollten weitere 37 Athleten es ihm gleichtun. Im folgenden Jahr brachen gleich 300 Athleten die vormals undurchdringliche Schranke. Die psychologische Barriere war durchdrungen! Ein einziger Mensch ebnete damit den Weg für andere Menschen. Der menschliche Geist neigt dazu, Erlerntes zu generalisieren und dann auf gleiche und ähnliche Fälle anzuwenden. Stelle limitierende Glaubenssätze in Frage und frage Dich: Stimmt das wirklich? Stimmt das immer und überall? Finde Gegenbeispiele und frage Dich ebenso „Was wäre, wenn es doch möglich wäre?“ Was fehlt Dir, um Dein Ziel umzusetzen? Welche Ressourcen (materielle und immaterielle, wie z. B. Selbstbewusstsein) benötigst Du? Weitere Methoden zur Veränderung und Stärkung von positiven Glaubenssätzen sind u. a. die „Mentale Probe“, der „New Belief Generator“, das (schrittweise) Übertragen von Submodalitäten. In meinen beiden Kursen „Manifestieren ohne Blockaden I u. II) findest Du viele praktische Übungen für das Mentaltraining.

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